PASODI persönlich:
Mein ganz normaler Tag als WBL

Ich bin Wohnbereichsleiterin bei PASODI, kurz WBL. Aber früh morgens ist für mich die Arbeit noch ganz weit weg. Ich stehe so gegen 5 Uhr auf, gehe ins Bad, danach Kaffee und eine halbe Stunde einfach nur für mich. Um 6 wecke ich meine Kinder, versorge sie mit Proviant, damit sie gut durch den Tag kommen. Nach der obligatorischen Klamottendiskussion fahre ich die beiden in die Schule und in den Kindergarten – und atme kurz durch.

Ab 7 Uhr schalte ich in den WBL-Modus. Um Viertel nach sitze ich bereits vor dem PC und checke erst einmal meine E-Mails, hole mir meine Übergabe ab und beginne mit der Grundpflege bei den Bewohnerinnen und Bewohnern. Zwischendurch verabreiche ich Medikamente, danach mache ich weiter mit der Grundpflege.

Um 9.30 Uhr wird für alle Kolleginnen und Kollegen ein leckerer Latte Macchiato aus der Cafeteria geholt. Für mich ein wichtiger, wertvoller Moment mit meinem Team. Danach begebe ich mich ins Dienstzimmer, um Arztgespräche zu führen, Termine zu vereinbaren – und alle möglichen Dinge zu erledigen, die anfallen. Ich gestalte die Wochenpläne, den Dienstplan, Abdeckungen usw.

Bei uns auf dem Wohnbereich ist immer viel Leben, was meinem Naturell total entgegenkommt. Mal singen wir zwischendurch mit den Bewohnerinnen und Bewohnern, mal wird ein kleines Tänzchen gewagt. Bei uns wird viel gelacht, es ist immer was los, das liebe ich.

Um 11 Uhr kümmere ich mich um die Mittagsmedikation. Trotz Alltagsroutine muss ich konzentriert und aufmerksam sein. Es folgt die wertvolle Mittagspause. Ich packe mit meinem Team an, denn die Bewohnerinnen und Bewohner müssen natürlich auch versorgt werden. Danach wünschen sich die meisten von ihnen, sich etwas auszuruhen. Wir kümmern uns darum, dass es ihnen gutgeht und sie ihr Mittagsschläfchen bekommen.

Um 13.30 Uhr müssen noch einige Telefonate aus dem Dienstzimmer geführt werden, organisatorisch gibt es eigentlich immer etwas zu tun. Bald steht ein runder Geburtstag einer Bewohnerin an, es gibt Wünsche seitens der Angehörigen, die nicht ganz so einfach umsetzbar sind. Wir als Team wollen immer nur das Beste für die Bewohnerinnen und Bewohner, deren Angehörige und Freunde. Daher schauen wir, was möglich ist.

Um 15 Uhr findet ein Meeting statt, wir besprechen die kommende Woche. Was ansteht, wer welche Aufgaben übernimmt, ob es besondere Ereignisse gibt, an die wir denken müssen. Danach spreche ich noch kurz mit einer Kollegin, es geht um eine kurzfristige Vertretung eines Kollegen. Um 16.45 Uhr heißt es Feierabend, ich hole die Kinder von der Ganztagsbetreuung ab. Nix mehr Job, jetzt heißt es nur noch Kinder.

Nix mehr Job. Jetzt heißt es nur noch Kinder! (Foto: Milly Comer)

Zuhause bereite ich das Abendessen vor. Nach dem Essen noch ein bisschen spielen, aufräumen, spülen, was eben anfällt. Letzter Tagesordnungspunkt: Kinder ins Bett kriegen. Die Diskussion gewinne ich immer, aber der Weg ist manchmal steinig. Um 21 Uhr habe ich dann endlich wirklich Feierabend. Den habe ich mir aber auch verdient.

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Milly Comer arbeitet seit eineinhalb Jahren bei PASODI. Sie ist Wohnbereichsleitung im Seniorenheim Nürtingen.

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