Evakuierung im LCH: Rund 300 Menschen vorübergehend verlegt

Normalerweise ist im Lothar-Christmann-Haus immer etwas los. Am Sonntag, den 29. März 2026, war es jedoch für einige Stunden ungewöhnlich still.

Grund dafür war die Entschärfung einer Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg, die in einem Waldstück etwa 400 Meter vom LCH entfernt gefunden wurde. Auf Grundlage historischer Aufzeichnungen war gezielt nach der Bombe gesucht worden.

Vorsorglich wurde deshalb das gesamte Haus einschließlich des Personalwohnhauses evakuiert. Insgesamt waren rund 300 Bewohnerinnen, Bewohner und Mitarbeitende betroffen. Die Evakuierung war bereits im Vorfeld vorbereitet worden.

Der PASODI-Krisenstab hatte gemeinsam mit dem Leitungsteam des Lothar-Christmann-Haus die notwendigen Abläufe geplant. Von der Organisation der Transporte bis zur vorübergehenden Unterbringung der Bewohnerinnen und Bewohner.

Am Sonntag selbst wurden die Bewohnerinnen und Bewohner mit geeigneten Fahrzeugen der Feuerwehr und des Bevölkerungsschutzes in unsere Einrichtungen PMGZ und Wohnquartier Steckfeld gebracht. Dort wurden sie während der Entschärfung betreut und versorgt. Bis zum Sonntagabend konnten alle wieder in ihr gewohntes Zuhause zurückkehren.

Vielen Dank an alle Mitarbeitenden und beteiligten Einrichtungen, die an diesem Tag bei der Organisation, beim Transport und bei der Betreuung unterstützt haben.

 

Über die Entschärfung wurde unter anderem auch hier berichtet:

Tagesschau
SWR
Stadt Stuttgart